08.09.2026
Das Finanzministerium Saarland warnt vor einer aktuellen Betrugswelle mit täuschend echt wirkenden E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt). In den Nachrichten werde Empfängern mit angeblichen Pfändungen, offenen Mahnverfahren oder ausstehenden Steuerforderungen Druck gemacht.
Wie die Behörde mitteilt, enthalten die E-Mails Links zu gefälschten Internetseiten. Dort sollen Betroffene zur Zahlung eines Geldbetrags bewegt werden.
Die Finanzverwaltung weist darauf hin, dass steuerliche Bescheide grundsätzlich per Post oder über das ELSTER-Portal zugestellt werden. Weder Finanzämter noch das BZSt forderten Bürger per E-Mail oder SMS auf, Passwörter, Kreditkarten- oder Kontodaten mitzuteilen.
Wer eine entsprechende Nachricht erhält, sollte diese als möglichen Phishing-Versuch betrachten. Die Behörde rät, keine Links anzuklicken, keine Dateianhänge zu öffnen und keinesfalls persönliche Daten preiszugeben. Verdächtige Nachrichten sollten umgehend gelöscht werden.
Finanzministerium Saarland, PM vom 03.09.2026